"Farbenfroher Bilder-Reigen"

von Hans Rauh

Bilder in Acryl

                     

Während der Ausstellung in der Sommerpause im August 2014 ist Galerie freitags nicht besetzt! Die Ausstellung ist jedoch besonders in den Abendstunden durch die Beleuchtung gut einsehbar!

Ausstellungen und Beteiligungen (Auswahl)  

2014 Galerie am Ölberg Regensburg

2014 Praxisräume Physiotherapie WM Alteglofsheim

2014 Tanzschule Backhausen Regensburg

2013 Religionspädagogisches Zentrum   
         Heilsbronn

2012 Galerie am Ölberg Regensburg

2011 Galerie am Ölberg Regensburg

2010 Galerie am Ölberg Regensburg

2009 Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn

1995 Mitgliedschaft in den Verbänden beendet

1993 Stadt Gernsbach

1992 Neue Münchner Galerie

1991 Kunstpavillion München

1989 Kunst 89, Haus der Kunst München

1988 Kunst 88, Haus der Kunst München

1985 Kunstpavillion München

1983 Autostraße Landschaft, BBK München

1983 Friedenszeichnen Kriegsmal, BBK München

1980 Zeichnung, Rathausturm München

1979 Kunstpavillion München

1972 Fränkische Künstler heute

1972 Plassenburg, Kulmbach

1972 Bayreuth

1971 Rostock

1971 Kunstpavillion München

1968 Haus der Kunst München

1967 Grafik Preis Jugend Bochum

1967 Haus der Kunst München

1966 Vietnam Protest Ausstellung

1966 Kunstpavillion München

1966 Augsburg

1966 Situation

1966 Herbstsalon München

1965 Herbstsalon München

1963 Stadt Wolfsburg

...eines Tages fand er eine Raupe in der Ecke seines Lieblingszimmers. Er malte in diesem Zimmer sehr oft an seinen Entwürfen. Er wunderte sich über diese Raupe sehr, da sie ihm größer erschien als die Raupen, die er aus der Natur kannte. Aber sie gefiel ihm. Die Raupe war wunderschön, sie hatte viele kleine Härchen auf ihrem Körper, war grüngelb gemustert und hatte riesengroße dunkle Augen.

Sie hatte rot-gelb gemusterte Flügel, einen braunbehaarten flauschigen Körper mit wohlgeformten weiblichen Formen. Mit ihren dunklen langen Fühlern und Tastorganen am Ende daran, versuchte sie sich gerade im Raum zu orientieren. Die Augen waren strahlendblau und die Beinchen wohlgeformt. Gerade eben erblickte sie den Künstler.

Liebevoll schaute sie ihn an, flatterte freudig mit ihren Flügeln und wirbelte die ganzen Künstlerblätter im Raum durcheinander. Als sie sah was sie damit anstellte, wurde sie sofort ruhig. Der Künstler traute seinen Augen nicht und starrte auf dieses liebliche Wesen. Er dachte alles ist ein Traum.

Als jedoch die Schmetterlingsfrau zu ihm sprach, stellte er fest, dass es doch kein Traum sein kann. Die Schmetterlingsfrau bedankte sich für die Aufnahme in seinem Haus und für die gute Pflege bis zu ihrer Entpuppung. Auch für all die vielen schönen Bilder, die er in all den Jahren von ihnen gemalt hat. Wie wunderschön sie waren und geehrt sie sich fühlten, dass er sie so schön zeichnete und in alle Welt bei seinen Kunstliebhabern die Wände schmücken durften. Sie wollte ihm aus ganzem Herzen dafür danken und sei nur deswegen als Raupe in sein Haus gekommen und als Schmetterling geschlüpft, um ihm diese Botschaft zu überbringen.


Der Künstler begann seine Raupe zu füttern. Zuerst mit dem ersten Löwenzahn der gerade im Garten sprießte. Aber die Raupe war nicht satt zu kriegen. So besorgte er ihr Salat und Kohl vom Markt. Die Raupe fraß und gedieh prächtig und hatte bereits die Größe eines kleinen Hausschweins entwickelt.

Nach ein paar Tagen fand er sie eines Morgens an der Decke hängend vor. Sie rührte kein Blatt mehr an und bereitete sich auf ihre Entpuppung vor und eines Morgens fand er eine wunderschöne menschengroße Schmetterlingsfrau vor.

Der Künstler war überwältigt und erfreut zugleich. So unterhielten sie sich noch eine ganze Weile angeregt, bis die Schmetterlingsfrau ihn fragte, was er sich denn wünsche, sie würde ihm gerne einen Wunsch erfüllen. Der Künstler überlegte und erzählte ihr, er habe eigentlich alles gehabt, ein gutes Leben gelebt, war sehr erfolgreich und hatte für seine Kunst gelebt und geliebt. Er wünsche sich eigentlich nur eins, er möchte nicht leiden wenn seine Zeit gekommen ist, sondern sanft einschlafen. Da nahm der Schmetterling den Künstler in den Arm, drückte ihn zärtlich an seinen Körper, wärmte ihn mit seiner Liebe und umhüllte ihn leicht und zart mit seinen Flügeln und nahm ihn mit, in eine andere Welt.